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Robert Polidori

BIOGRAFIE

Robert Polidori, Mumbai, 2011 © Dinesh Madhavan

 
Robert Polidoris künstlerische Laufbahn setzte Mitte der 1980er Jahre ein, als er begann, die Restaurierung des Château de Versailles fotografisch zu dokumentieren. Seither hat er zahlreiche Plätze und Orte der Welt fotografiert und gilt als einer der international führenden Architekturfotografen. Mit seinen detailgenauen, großformatigen Arbeiten geht er über die Grenzen der reinen Architekturfotografie hinaus, mit der er den Betrachter durch die hohe Detaildichte seiner Arbeiten immer tiefer in die abgebildeten Orte eintauchen und sich von der Stimmung umfassen lässt. Seine Fotografien entstehen bei natürlichem Licht mit langen Belichtungszeiten und einem sorgfältigen Ausloten des Kamerawinkels. Für seine Arbeiten verwendet er ausschließlich Großformatfilme, deren Bildqualität er höher als die der digitalen Fotografie einstuft.
 
Robert Polidori wurde 1951 in Montreal, Kanada, geboren und siedelte in den 1970er Jahren nach New York über, wo er zunächst für Jonas Mekas am Anthology Film Archiv arbeitete. 1980 erhielt er seinen Master an der State University of New York. Bereits zweimal wurde er mit dem Alfred Eisenstaedt Award für Magazinfotografie ausgezeichnet (1999 und 2000). 1998 erhielt er den World Press Award für seine Dokumentation zum Bau des Getty Museums, 2007 und 2008 wurde ihm der Communication Arts Award verliehen. Die Arbeiten Polidoris befinden sich u.a. in der Sammlung des Metropolitan Museum of Art und im Museum of Modern Art, New York, sowie dem Victoria and Albert Museum in London und der Bibliothèque Nationale in Paris. Robert Polidori lebt und arbeitet in New York und Los Angeles.

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