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Norbert Prangenberg

BIOGRAFIE

Norbert Prangenberg, 2012 © Manfred Förster

 
Norbert Prangenbergs Kunst bildet sich über eine eindrucksvolle Wechselwirkung von Hand, Auge und Material, die sich in einer Vielzahl verschiedener Genres zeigt - in Zeichnungen und Graphiken als auch in phantasievollen Skulpturen und unverwechselbaren Malereien. Seine Zeichnungen und Bilder basieren auf einfachen Formen wie Kreis, Raute, Quadrat, Oval und Dreieck. Zunächst in Pastell und Wasserfarbe gearbeitet, entdeckt er später die Ölmalerei und nutzt die Materialität durch pastosen Farbauftrag, der teilweise über den Bildrand hinausdrängt und die Bilder zu Objekten werden lässt. Die Farbkruste wird von unregelmäßig freigelassenen Stellen durchbrochen und gibt einen Blick auf den Farbgrund frei. In anderen Arbeiten bringt Prangenberg die Farbe auf Kupfer- und Zinkplatten auf, die im Zusammenspiel mit dem hindurchschimmernden Metall des Bildträgers eine transparente, ganz eigene Wirkung entfaltet.
 
In den 1980er Jahren beginnt er mit seiner plastischen Arbeit. Die schon durch ihr Volumen herausragenden Keramiken erinnern an Gefäße, wie sie in der mediterranen Welt seit der Antike in Gebrauch sind. Die intensive Bearbeitung der Oberfläche gibt ihnen zusammen mit einem variantenreichen Gebrauch der Farbe ihr charakteristisches Aussehen.
 
Norbert Prangenberg wurde 1949 in Rommerskirchen-Nettesheim geboren. Noch während seiner Ausbildung zum Gold- und Silberschmied entstehen 1965 erste Holzschnitte und Zeichnungen. Seit den 1980er Jahren erlangte er durch seine Teilnahme an der documenta 7 in Kassel internationale Bekanntheit. Seit 1993 leitete er die international renommierte Klasse für Keramik und Glas an der Kunstakademie München. Norbert Prangenberg verstarb 2012 in Krefeld.

 
 
 
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