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Joseph Cornell

BIOGRAFIE

Foto: Courtesy Joseph Cornell Study Center, Smithsonian American Art Museum

 
Der US-amerikanische Künstler Joseph Cornell (1903-1972), ein im Bundesstaat New York zurückgezogen lebender Künstler, hat sich mit seinen skulpturalen Assemblagen und experimentellen Filmen nachhaltig einen Namen in der Kunst des 20. Jahrhunderts gemacht. Als Autodidakt kreierte Cornell Collagen aus Fotografien und selbst aufgefundenen Objekten - ephemere und alltägliche Gegenstände, die er nach seinen persönlichen Kriterien zusammen getragen und später zu Assemblagen in Kästen einrichtete. Die Klassifizierung dieser selbst gesammelten Materialien nahm der Künstler anhand von persönlich angelegten Dossiers zu verschiedensten Interessensgebieten vor, die  ihm später als Anregung für seine Arbeit dienen sollten.
 
Inspiration fand Cornell auch bei  zeitgenössischen Künstlern wie u.a. Max Ernst und Rene Magritte, aufgrund dessen sein Werk wiederholt mit der Bewegung des Surrealismus assoziiert wird. Gleichwohl hat der Künstler selbst eine Kategorisierung seiner Arbeit immer vermieden.
 
Cornells künstlerische Karriere begann endgültig nach seiner Einzelausstellung 1949 in der Charles Eagan Gallery. Seine Werke wurden mit Enthusiasmus aufgenommen, seine Assemblage-Boxen zum Kennzeichen seines künstlerischen Werkes, die sich heute in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen befinden, wie u.a. im Solomon R. Guggenheim Museum in New York, im Centre Georges Pompidou in Paris und im Moderna Museet in Stockholm. Joseph Cornell verstarb 1972 in New York.

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