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BIOGRAFIE

Josef Albers, New Haven, 1967, Photo © Sedat Pakay 1967

 
Josef Albers (1888-1976) gehört mit seinen berühmten Homages to the Square zu den führenden Protagonisten der klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts. Albers’ Homages zeichnen sich nicht nur durch ihre klare perspektivische Komposition, sondern auch durch eine Farbharmonie aus, die ihresgleichen sucht. Ständig auf Ökonomie in der Auswahl der Farben bedacht, gewann Albers jeder Farbe eine Skala von Tönen ab, die er kontinuierlich neu kombinierte. Die Homages sind so zu seinem Lebenswerk und zum Inbegriff seiner Kunst schlechthin geworden.
 
Von grundlegender Bedeutung war seine Lehrtätigkeit am Bauhaus in Dessau und Berlin zwischen 1923 und 1933, bis ihn die NS-Diktatur zur Emigration in die USA zwang. Dort unterrichtete er am damals neu gegründeten Black Mountain College, North Carolina (1933-1949), später an der Yale University, Connecticut (1950-1959). Albers hielt auch in den folgenden Jahren Gastvorlesungen an amerikanischen Universitäten. 1963 wurde sein legendäres Buch Interaction of color herausgegeben.

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