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Catherine Lee

BIOGRAFIE

Catherine Lee © Lori Lynn

 
Catherine Lee, geboren 1950 in Texas, vereint in ihrem künstlerischen Werk die Gegensätze von Vergangenheit und Gegenwart, Strenge und Kreativität. Ihre Arbeiten bewegen sich an der Grenze von Abstraktion und Gegenständlichkeit. Zu Beginn arbeitete die Künstlerin vor allem in den klassischen Bereichen Zeichnung und Skulptur, begann dann aber verschiedene Techniken auszuprobieren und die einzelnen Genres miteinander zu verknüpfen, was zu ihrer außergewöhnlichen künstlerischen Formensprache führte, die sich über Strenge und Monumentalität kennzeichnet.
 
Neben den Freiplastiken, zeigen vor allem die Wandobjekte diese typische Verschmelzung der künstlerischen Gattungen Relief, Skulptur und Malerei in harmonischer Weise. Dazu wählt sie oft Formen, die Raum für vielfältige Assoziationen zulassen: Sie erinnern an Keramiken und altertümliche Werkzeuge oder an erratische Blöcke, die durch ihre gewaltige physische Präsenz beeindrucken. Bestimmendes Moment in den Arbeiten ist das Gleichgewicht der verschiedenen Elemente: Sie schafft sehr bewegte, aber dennoch ausgeglichene Kompositionen wie beispielsweise ihre mehrteiligen Keramiken, die sich aus bedacht gesetzten Teilen formieren. Catherine Lee bevorzugt jene Materialien, deren Zustand von flüssig zu fest überführt werden kann: „Mich interessiert die Wandlungsfähigkeit. Ich habe Schwierigkeiten mit Holz, denn es beginnt als eine Sache und bleibt eine Sache.“.
 
Catherine Lees Arbeiten sind in vielen renommierten Sammlungen vertreten, u.a. im Metropolitan Museum of Art, New York, im Museum of Modern Art, New York, und in der Tate Gallery in London. Die Künstlerin lebt und arbeitet in New York und Texas.

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