Sie sind hier

Alexander Calder

BIOGRAFIE

Alexander Calder, Tiny Red, 1962

 
Alexander Calder wurde 1898 in Lawnton, Pennsylvania, als Spross einer renommierten Bildhauerfamilie, geboren. Von 1915 bis 1919 absolvierte er ein Ingenieursstudium am Stevens Institute of Technology in Hoboken, New Jersey, nach dem erste künstlerische Arbeiten  autodidaktisch entstehen. Im Jahr 1926 siedelte Calder nach Paris, ins Zentrum der europäischen Avantgarde, über, um sein Studium an der Académie de la Grande Chaumière fortzusetzen. Hier kreiert er seine Cirque Calder aus Draht, Holz und Stoff. In der Pariser Galérie Billiet von Pierre Vorms findet 1929 Calders erste Einzelausstellung statt. 
 
Zwei Jahre später tritt Calder der Künstlergruppe Abstraction-Création bei und beschäftigt sich nunmehr verstärkt mit der Abstraktion; er begegnete Piet Mondrian und weiteren Künstlern der europäischen Avantgarde, die ihm den Weg zur Entwicklung seiner ihm eigenen kinetischen Kunstform weisen sollten. Calder begann, sein intuitives Gespür für Balance und Bewegung einzusetzen, um bewegliche Skulpturen zu erschaffen, seine Mobiles, perfekt ausbalancierte Konstruktionen, mit denen er die Idee, ein Kunstwerk müsse ein statisches Objekt sein, nachhaltig in Frage stellte. Gleichsam als Gegenstück zu den leicht wirkenden Mobiles entstehen später unbewegliche, tektonisch schwere, teils monumentale Konstruktionen aus Stahlblech, nach Jean Arp als Stabiles benannt. Neben dem plastischen Werk umfasst sein Œuvre auch Zeichnungen, Gemälde, Tapisserien, Bühnendekorationen und Buchillustrationen.
 
1933 kehrt Calder in die USA zurück, die er 1952 bei der Biennale in Venedig als Träger des Hauptpreises für Bildhauerei repräsentiert. Seine Arbeiten befinden sich in zahlreichen wichtigen Sammlungen für moderne Kunst, u.a. im Museum of Modern Art, New York, dem Centre Georges Pompidou in Paris und der National Gallery of Art in Washington D.C. .Calder verstirbt unerwartet im November 1976, kurz nach der Eröffnung einer großen Retrospektive seines Werkes im Whitney Museum, in New York.

 
 
 
© 2018 Galerie Karsten Greve: Alle Rechte vorbehalten.  |  Impressum | Datenschutzbestimmungen
Für den Newsletter anmelden

Find Us on FacebookFind Us on InstagramFind Us on PinterestFind Us on YouTube

Theme by Danetsoft and Danang Probo Sayekti inspired by Maksimer